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// Spiegel

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Teil1: Die Anfahrt und Check In

Teil 2: Wartung heißt nicht “Warten, bis es kaputtgeht”

Teil 3: Ist das Kunst oder kann das weg? Die Innenausstattung

Teil 4: Der beste Apettitzügler war der Blick in die Küche!

Teil 5: Nicht vom Beckenrandspringen: Freizeitangebote

Nachschlag ~1~

Nachschlag ~2~

Nachschlag ~3~

// Das schlechteste Hotel Deutschlands – Nachschlag ~3~

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Teil1: Die Anfahrt und Check In

Teil 2: Wartung heißt nicht “Warten, bis es kaputtgeht”

Teil 3: Ist das Kunst oder kann das weg? Die Innenausstattung

Teil 4: Der beste Apettitzügler war der Blick in die Küche!

Teil 5: Nicht vom Beckenrandspringen: Freizeitangebote

Nachschlag ~1~

Nachschlag ~2~

// Das schlechteste Hotel Deutschlands – Nachschlag ~2~

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Teil1: Die Anfahrt und Check In

Teil 2: Wartung heißt nicht “Warten, bis es kaputtgeht”

Teil 3: Ist das Kunst oder kann das weg? Die Innenausstattung

Teil 4: Der beste Apettitzügler war der Blick in die Küche!

Teil 5: Nicht vom Beckenrandspringen: Freizeitangebote

Nachschlag ~1~

// Das schlechteste Hotel Deutschlands – eine Fotoreportage

Teil1: Die Anfahrt und Check In

Für das letzte Wochenende war ein gemeinsames Wochenende mit der geschätzten Bloggerkollegin Anette im schönen Thüringen geplant. Wir freuten uns schon seit geraumer Zeit darauf, recherchierten im Internet, planten, suchten ein Hotel aus und, und, und.

Nachdem wir uns in Gießen getroffen hatten, versuchten wir zuerst das Navi zu programmieren – schließlich war dieses Gebiet für uns beide geographisches Neuland. Nachdem diese erste Hürde genommen war, fuhren wir gut gelaunt los und waren trotz einiger Umleitungen nach etwa drei Stunden fast da.

Auch die Adresse war recht schnell gefunden – aber kein Hotel zu sehen. Ich ging gedanklich nocheinmal alle Wegbeschreibungen, die ich im Internet gefunden hatte, durch, starrte wechselweise auf das Navi und in die regnerische Landschaft. “Das Gebäude dominiert aufgrund seiner Bauform die gesamte Gegend” hieß es in einer Beschreibung. Sowas sollte doch eigentlich nicht zu übersehen sein, oder?

Aber genau das war der Fall: wir sahen das Hotel nicht!

Anette, die ich sonst bisher als sehr geduldig kennengelernt hatte, fluchte undamenhaft, gab Gas und fuhr einen seitlichen Feldweg quer in die Pampa rein. Das Navi protestierte wegen der Geschwindigsüberschreitung mit einem lauten Piepen.

Ich sah einen Zaun und einen Fußballplatz. Wir stiegen aus, liefen über den Fußballplatz und sahen immer noch kein Hotel. Ein paar Meter weiter erkannten wir plötzlich schemenhaft die Umrisse eines Gebäudes. Wir gingen näher sahen – das Hotel!

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Die Hotelbeschreibung war also schon einmal völlig falsch: Das Gebäude mag zwar die gesamte Landschaft dominieren, aber nur bei schönem Wetter. Welches es meiner Erfahrung nach in den neuen Bundesländern bestenfalls nur zwei oder drei Tage im Jahr gibt, und an diesen zwei oder drei Tagen halte ich mich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den alten Bundesländern auf.

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Parkplätze sind übrigens keine vorhanden und ich konnte Anette, die mittlerweile zu allem fähig war, gerade noch ausreden, das Auto mitten auf dem Feldweg stehenzulassen und stattdessen zu einem nahegelegen Wanderparkplatz zu fahren.
Wir schleppten daraufhin unser Gepäck den ganzen Weg wieder zurück und betraten die Rezeption. Uns wurde schlagartig klar, warum der Hotelier sein Hotel in einer Regenwolke versteckt hatte: so einen Saustall hatte ich noch nie gesehen! (Anette übrigens auch nicht.)

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Wir beratschlagten uns kurz, ob wir nicht sponatan ein anderes Hotel suchen sollten. Wir kamen aber nach kurzer Zeit zu dem Schluß, daß hier nur umgebaut wird. Schließlich war deutlich zu erkennen, daß hier vor nicht allzulanger Zeit liebevoll gepflegte Blumen im Empfangsbereich standen und sich die Hotelbesitzer mit Hingabe um ein attraktives Freizeitangebot der Gäste gekümmert hatten:

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Es konnte also nur besser werden! Wir checkten ein und bekamen die Schlüssel für unsere Zimmer im achten Stock. Leider war der Fahrstuhl defekt…

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…und wir mußten die Treppe nehmen. Servicepersonal gab es keines und so klemmten wir uns das Gepäck kurzerhand deutlich hörbar fluchend unter den Arm und machten uns an den Aufstieg.

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Im achten Stock angekommen fanden wir recht schnell unsere Zimmer. Und prallten erschrocken zurück. Die Wände waren feucht und es gab den ein oder anderen deutlich sichtbaren Schimmelbefall. Offensichtlich hatte der Hotelier Angst um seine Möbel, denn es gab keine. In nur einem Zimmer gab es eine schmale Schlafcouch. Diesen Raum überließ ich – ganz der Gentleman – natürlich Anette.

Selber bereitete ich mich seelisch und moralisch auf eine Nacht auf dem feuchten Fußboden vor. Anette holte in der Zwischenzeit eine Decke aus dem Auto. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Anette, die – um meine Gesundheit besorgt – acht Stockwerke die Treppe herunterlief und mit Decke wieder acht Stockwerke die Treppe hinauflief. Der Fahrstuhl war ja in der Zwischenzeit nicht in Betrieb genommen…!

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Anette hatte zwar für das Wochenende ein Bett, mußte dafür aber auf den Luxus eines intakten Waschbeckens sowie einer sauberen und intakten Kloschüssel verzichten. Anette ist wohl mittlerweile Weltmeisterin im 3D-Puzzeln.

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In diesem Punkt hatte ich mehr Glück: Ich mußte mein Waschbecken “nur” an die Wand schrauben.
Erst als das Waschbecken endlich an Ort und Stelle war, stellte ich fest, daß der Wasserhahn fehlt…

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Wir hatten uns unser Wochende definitiv anders vorgestellt! Da wir beide unsere Fotoausrüstung dabei hatten, beschlossen wir kurzerhand, diese Sauerei zu dokumentieren. Heraus kam dabei die (hoffentlich einzigartige) Fotoreportage “Zwischen Schimmel und Kakerlaken – das schlechteste Hotel Deutschlands”.

Wir verschrieben uns sponatn des investigativen Journalismusses und beschlossen, selbst zu den Bereichen, zu denen der normale Hotelgast keinen Zutritt hat, uns ebendiesen zu verschaffen und alles zu dokumentieren, was uns an Schweinereien vor die Linse kommt.

Hier sind die Einzelberichte:

Teil1: Die Anfahrt und Check In

Teil 2: Wartung heißt nicht “Warten, bis es kaputtgeht”

Teil 3: Ist das Kunst oder kann das weg? Die Innenausstattung

Teil 4: Der beste Apettitzügler war der Blick in die Küche!

Teil 5: Nicht vom Beckenrandspringen: Freizeitangebote