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// Auge in Auge

Es gibt hier in der Nähe eine sehr wildschweinreiche Gegend – durch Zufall habe ich diese vor knapp drei Jahren ausfindig gemacht. Seitdem habe ich immer wieder einmal versucht, die Wildschweine zu fotografieren. Ich weiß nicht, ob es noch die gleichen Wildschweine sind und ob sie sich an mich erinnern. Vielleicht werde ich – was die “Wildschweinjagd” betrifft – auch nur einfach besser.

Tatsache ist jedoch, daß die erste Begegnung mit einem Angriff durch das Wildschwein endete (ich berichtete im anderen Blog).
Vor etwa einem Jahr liefen sie zwar weg, durchaus auch mit einigen Drohgebärden aber nicht panisch. Die Distanz war zu dem Zeitpunkt schon so gering, daß ich mit dem 500-mm-Teleobjektiv keine Fotos machen konnte: der Mindestabstand mit diesem Objektiv ist ca. 2 Meter. Damals hätte ich sie mit ausgestreckten Arm fast berühren können.

Heute gab es dann einen weiteren Versuch in Sachen “Wildschweinfotografie”. Es war eine ganze Herde und schätzungsweise 6-7 Frischlinge. Diese hielten sich jedoch im Hintergrund und ich hatte keine Möglichkeit, brauchbare Fotos zu machen.

Die Bache war jedoch neugierig und wollte genauer wissen, wer ich denn nun bin.

Für einen Außenstehenden müßte es wohl lustig ausgesehen haben, wie das Wildschwein und ich uns Deckung suchend aufeinander zubewegt haben.

Beobachtend.
Vortastend.
Inmitten einer Bewegung verharrend.
Nur nicht den Anderen erschrecken.
Menschen und Schweine sind sich doch irgendwie ähnlich 😉

Einvernehmlich beschlossen wir, es bei einer Entfernung von knapp 10 Metern mit den Annährungsversuchen erst mal gut sein zu lassen.

Das Wildschwein also hinter seinem Baumstamm, ich an eine Felswand gepresst. Diese Gelegenheit hatte ich bisher noch nicht: Zeit für ein Foto! Nach knapp drei Jahren voller Fehlversuche!

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Das Klicken der Kamera störte das Wildschwein offenbar nicht und es kam zögernd nochmals einige Meter näher:

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Für die weiteren Fotos hätte ich das Objektiv wechseln müssen. Der Versuch, genau dies zu tun machte das Wildschwein dann doch etwas mißtrauisch und es stolzierte von dannen. Schade. Die Frischlinge fehlen mir auch noch….
Und die Blende hätte etwas kleiner sein dürfen. Die Tiefenschärfe auf den Fotos ist noch verbesserungswürdig. Im Jagdfieber habe ich komplett vergessen, die Kamera-Einstellungen zu überprüfen. Ich muß da noch mal hin 😉

1 Kommentar

  • Miki Ina sagte am 15-April-14 at 20:53 Uhr:

    Tolle Fotos, mein Favorit das obere…
    ich hab ja eins totgefahren…schnief… und als ich ins (Förster-)Auto sagte “tut mir leid” hat der mich angeguckt, als bin ich bescheuert…
    Es tut mir aber leid, die Sau wollte einfach nur in die andere Hälfte des Waldes.
    Nun ja. Sind schöne Tiere…

    broken-spirits: japp, wirklich schöne Tiere. Und so neugierig. Überfahren werden die Wildschwiene in deser Ecke wohl kaum. In diesem Wald fühlen sie sich “sauwohl”.
    Diese eine hier ließ sich offenbar gerne fotografieren. Glück für mich 🙂 (beim nächsten mal denke ich dann aber besser schon vorher an die richtigen Kameraeinstellungen. Da geht noch was…)

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