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// Der Goldene Wasserfall

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Irgendwo in der grönländischen Pampa…

// Flug nach Grönland

Der Flug nach Grönland war schon ein Erlebnis: mit einer Propellermaschine ging es von Keflavik, Island nach Grönland.

Im Nachhinein betrachtet habe ich auf dem Hin- und Rückflug fast mehr von Grönland gesehen, als in den vier Wochen während der Wanderung.

Schön war, daß dieses ganze Sicherheitsgedöns während dieses Fluges komplett wegfiel. So stand nach dem Start die Tür zum Cockpit permanent offen und man konnte sich mit den Piloten unterhalten. Dies wurde auch ausgiebigst von allen Passagieren genutzt. Der Flug hatte nach kurzer Zeit eher Ausflugscharakter als Linienflugcharakter.

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A propos “Sicherheitsgedöns”: Bei der Zwischenlandung in Kusuluuk (an der Ostküste Grönlands) war sehr schön zu sehen, was die bodenständigen Inuit von den ganzen Terrorismuswarnungen halten. Ich ärgere mich, daß ich kein Foto von dem schief aufgestellten Körperscanner gemacht habe, durch den die Reisenden zwar durchlaufen mußten, dies aber wahrscheinlich nur Laienschauspiel war. Ich bin wegen einiger Fotos zweimal durch und kein einziges Mal hat das Ding gepiepst. Trotz Gürtel und Kleingeld in der Tasche. Mich würde es wundern, wenn das Ding überhaupt an das Stromnetz angeschlossen wurde. Ich hatte eher den Eindruck, daß das Ding nur aufgestellt wurde, weil das irgendein Beamter so wollte und damit dieser seinen Willen kriegt, steht das halt nun dekorativ in dem Warteraum rum.

In diesem Warteraum wird man übrigens eingeschlossen bis eine bestimmte Anzahl Touristen dort Geld ausgegeben haben. Erst dann darf man raus und ein paar Fotos machen.

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Der nächste Teil des Fluges ging dann über das Inlandeis und gegen Ende war eigentlich schon absehbar, daß meine Wandertour nicht so wird, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Westküste Grönlands sollte um diese Jahreszeit eigentlich schneefrei sein und nicht so aussehen:

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Gegen Ende meiner Zeit in Grönland brachte es ein Inuit auf den Punkt: “Klimawandel kaputt.”
An diesem Abend schlug ich jedoch erstmal das Zelt am Beginn des “Wanderweges” (ja, den gibt es theoretisch tatsächlich und ist sogar in der Google-Streetview virtuell zu besichtigen) auf, und genoß die Aussicht:

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Ich war ja schon einige Male in diesen Breitengraden (Lappland) aber immer nur im Winter. Jetzt hatte ich also das erste Mal Mitternachtssonne. Und die kann den Biorhythmus ganz ordentlich durcheinanderbringen. Von Müdigkeit ist bei dem Licht absolut nichts zu merken….

// Die große weite Welt

Die große, weite Welt hat gerufen und diesem Ruf bin ich gefolgt. Mit der diesjährigen Reise wollte ich zwei Dinge abhaken, die ich erlöedigt haben wollte, bis ich vierzig bin. Ganz knapp hat es geklappt und so war ich dieses Jahr weiter von zu Hause weg, als jemals zuvor: ganze 3827 km trennten mich von meinem trauten Heim.

Gleichzeitig war dies auch der erste Urlaub, in dem ich ein Ziel nicht erreichen sollte: der Lost Place, den ich besichtigen wollte, war aufgrund der Witterung nicht erreichbar. Der lange Winter und die damit sehr spät einsetzende Schneeschmelze machten eine Wanderung in der Arktis fast unmöglich.

Von den geplanten 500 km habe ich nicht einmal 200 km geschafft – es wäre einfach unvernünftig gewesen, weiter zu laufen. Wie es in dieser Klimazone enden kann, wenn man mit dem Kopf durch die Wand will, durfte ich nach etwas mehr als einer Woche sehen, als ich ein völlig verwüstetes Zelt fand, in dem noch ein Wanderer drin lag. Ich habe nicht so genau hingesehen, aber offenbar lag der da länger als ein Jahr.
Als dann noch die ersten Lawinen runterkamen, war es Zeit umzukehren. Für den Rückweg habe ich dann fast zwei Wochen gebraucht.
Entsprechend gering ist auch die Fotoausbeute aus Grönland. Wichtiger war es mir aus naheliegenden Gründen, heil wieder zurückzukommen und das hat geklappt 🙂

Die nächsten vier Wochen sollten jedoch vieles übertreffen, was ich bisher gesehen habe: ich war auf dem Mond, danach innerhalb von vier Tagen zu Fuß eine Wüste durchquert und Berge in allen Farben des Regenbogens leuchten sehen. Island ließ mich jeden Tag staunend aus der Wäsche gucken angesichts dieser grandiosen Landschaft. Ich denke, ich habe oft genug genauso geguckt, wie dieses Fohlen:

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// Dreifarbigkeit

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// Herbst

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