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// Roher Seehund

In Nuuk hatte ich auch Gelegenheit, rohen Seehund zu essen.
Aufgefallen ist mir dies durch blutrot gefĂ€rbtes Meerwasser – da bin ich dann mal hingeschlappt.
Es gab da wohl so eine Art “Seehund-JĂ€ger-Contest” und die erlegten Seehunde wurden an die Umstehenden “verfĂŒttert”.
Nach einigen Wochen TĂŒtensuppe war es klar, daß ich mich da auch anstelle 😉

Nun, roher Seehund ist erstmal etwas gewöhnungsbedĂŒrftig. Zum GlĂŒck standen vor mir auch einige Touristen in der Schlange. Einige haben, als sie an der Reihe waren, dann doch im letzten Moment dankend abgelehnt, andere haben beherzt zugegriffen.
Deren Mimik habe ich dann mal beobachtet. Ausgespukt hat das Seehundfleisch niemand und die Mimik ging von skeptisch zu zweifelnd zu angenehm ĂŒberrascht.

Seehundfleisch erinnert in der Konsistenz eher an Wackelpudding. Geschmacklich leicht salzig, der typische metallische Geschmack von Blut ist nicht vorhanden.
Alles in allem zwar ungewohnt, aber sehr lecker. Ich hab mich nach dem ersten Happen gleich nochmal angestellt 😉
Gegrillten Seehund gab es auch – der war aber eher so “naja”. Roh auf jedenfall einige Klassen besser.

Die SeehundjĂ€ger sind ĂŒbrigens ausgesprochen geschickt: Innerhalb von wenigen Minuten war der Seehund gehĂ€utet, ausgenommen und damit sozusagen verzehrfertig. Beeindruckend.

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// Nuuk (GodthÄb)

Nuuk hat mir also eher weniger gerfallen, hier sind zwei Stadtansichten mit obligatorischen Baustellen.
Erstes Foto mit Blick auf den Hafen (und drei Baustellen, rechts außerhalb des Bildes wurde der Felsen weggesprengt, um den Hafen zu vergrĂ¶ĂŸern).
Im zweiten Foto der alte Friedhof von Nuuk (im Hintergrund die obligatorische Baustelle).
Da in Grönland ja fast nichts wĂ€chst, werden die GrĂ€ber mit Plastikblumen geschmĂŒckt. Jedenfalls auf den neuem Friedhof – auf dem hier sieht es eher so aus, als ob er verwahrlost. Oder die Gummistiefel sind gerade ausverkauft… 😉

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Die “Altstadt” hingegen war recht schön. Sieht ein bißchen so aus, als ob jemand HĂ€user einfach zufĂ€llig in die Landschaft gestellt hat.
Mit entsprechenden Bildausschnitt geht es sogar, die HochhÀuser auszulassen.

Sieht schön aus – etwas nervig waren jedoch die Drogendealer. Die sind recht aufdringlich und halten einem dann schon mal Chrystal Meth unter die Nase. Das Drogenproblem scheint da oben enorm zu sein.

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Ansonsten ist Nuuk bunt, sehr bunt sogar. Die Farben der HĂ€user waren nach dem ganzen Weiß in der grönlĂ€ndischen Pampa ja schon recht erfreulich:

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// Grönlands Hauptstadt: Nuuk (GodthÄb)

Nach etwas mehr als drei Wochen totaler Einsamkeit landete ich also wieder in Nuuk.

Die Stadt ist laut. Sie ist dreckig (das mag auch an dem spĂ€ten Sommer liegen – auf den Straßen lagen aufgetaute Feuerwerkskörper rum. Die Reste von Silvester sind Ende Juni zu finden).
Die Stadt ist eine einzige Baustelle. Überall wird gehĂ€mmert und gebohrt und gesprengt: Ein einziger Bauboom – in Nuuk leben ca. 17000 Menschen was in etwa einem Drittel der GrönlĂ€ndischen Bevölkerung entspricht.

Den Inuit in Nuuk geht es zu gut – ein krasser Gegensatz zu Kusuluuk, wo die Passagiere auf dem Hinflug im FlughafengebĂ€ude quasi eingesperrt wurden, bis ein paar Euro oder dĂ€nische Kronen in den Kassen des Souveniershops wanderten.
Ich habe selten so eine Verschwendungssucht gesehen, wie in Nuuk.
Was dort an MĂŒll rumsteht, was an Essen in den Restaurants stehengelassen wird, ist unglaublich.

Nuuk liegt an einer Bucht, also ein Halbkreis von Stadt. Es gibt keine Ausfallstraßen. Nuuk ist vollkommen isoliert.
Man verlĂ€ĂŸt die Stadt entweder mit dem Flugzeug, dem Helikopter oder einem Boot. Trotzdem hat jeder Einwohner im fahrtĂŒchtigem Alter ein Auto.
Die lĂ€ngste Straße ist etwa 5-6 km lang und darauf staut sich der Verkehr, weil irgendwo Baufahrzeuge den Verkehr aufhalten.

Der ÖPNV ist besser als in meinem Wohnort: es gibt Busse vom Zentrum zum einzigen Vorort, es gibt Busse vom Zentrum zum Friedhof, es gibt Busse vom Friedhof zum Flughafen, es gibt Busse vom Flughafen zum Yachthafen, es gibt Busse vom Yachthafen zur Altstadt, es gibt Busse von der Altstadt zum einzigen Vorort und umgekehrt. Keine Busfahrt dauert lĂ€nger als 20 Minuten und lĂ€nger als 10 Minuten braucht man auf einen Bus auch nicht warten. Wenn das zu lange ist: es gibt auch Taxis noch und nöcher.
FĂŒr Strecken, die ich zu Fuß in weniger als 45 Minuten geschafft habe. Aber ich hatte ja auch Urlaub.

Knapp 17000 Einwohner + Touristen sind motorisiert unterwegs. Ich habe fast eine halbe Stunde warten mĂŒssen, um diese Tankstelle (es gibt noch eine zweite) ohne Autos fotografieren zu können:

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// Abgehoben

Manchmal könnte man einfach in die Luft gehen. So ein Wochenende war heute. Am örtlichen Flughafen war “Tag der offenen TĂŒr” und diese Gelegenheit habe ich fĂŒr einen Rundflug genutzt.

Am Samstag hob ich also mit einer Einmotorigen ab. Da nicht genug Leute zusammenkamen, flog ich bei einem Schnupperflug mit. Also Flugschullehrer und ein Interessierter, der bisher wenig geflogen war. Aber: er hat das verdammt gut gemacht. Quasi ein Naturtalent. Der Fluglehrer hat nicht eingreifen mĂŒssen. Etwas lustig war es aber schon, als in 2 Kilometer Höhe der Landevorgang theoretisch geĂŒbt wurde. Heil herunterkommen sollten wir ja schon – und bei dem talentierten werdenden Piloten ist dieser natĂŒrlich gelandet. Trotzdem gab es einige “TrockenĂŒbungen”. Die Anweisungen hatte ich die ganze Zeit ĂŒber Headset mithören können. FĂŒr mich als Fotografen nicht schlecht, denn diese TrockenĂŒbungen ergaben einige Perspektiven, die es bei einem “normalen” Flug nicht gegeben hĂ€tte.

Trotzdem war ich mit der Fotoausbeute des ersten Fluges eher unzufrieden – denn die Scheiben versauten mir das ein oder andere Foto, da ich hinten sitzen mußte, wo ich nicht zum Fenster hinausfotografieren konnte. Als Ausgleich gab es die ein oder andere Ehrenrunde, fĂŒr meine Fotomotive.

Hier das Flugzeug der ersten Tour…

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… und die Fotos aus dem Flugzeug heraus:

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Wie gesagt: nicht die beste QualitĂ€t, aber das ließen die UmstĂ€nde leider nicht zu. Trotzdem: ein klasse Erlebnis! Mir blieb so immerhin der Fotografen-Gag erspart a la “Wie war der Flug? – Keine Ahnung, ich habe die Fotos noch nicht gesehen…”

Auch am Boden gab es einiges zu sehen – diese Fotos sind auf den nĂ€chsten Seiten (dieser Blogartikel ist aufgrund der Bilderflut auf mehrere Seiten verteilt). Am Ende dann der zweite Flug – mit einem Doppeldecker, Baujahr 1937. Sozusagen ein Cabrio der LĂŒfte. Und DAS hat alles bisherige an meinen FlĂŒgen ĂŒbertroffen!

// Industrie-Romantik

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