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// Die Stadt, in der es spukt

Viele Mythen und Legenden ranken sich um ein altes, verlassenes Dorf in Lothringen. Gefunden hatte ich die ersten Berichte im Zuge einer Suche nach einem anderen Lost Place in einem Forum der Geisterjäger. Was es nicht alles gibt im Internet.

Lustig fand ich ja, wie sich diese Szene quasi selbst “aufheizt”: da machen sich also ein paar Geisterjäger nachts auf die Suche nach Gespenstern und die Leute der benachbarten Orte erzählen dann der zweiten/dritten usw. “Generation” von Geisterjägern, daß in diesem Dorf “geheimnisvolle” Lichter zu sehen sind oder unmenschliches Geheule zu hören sei (letzteres kommt zur Fasnachtszeit oder zu anderen Feierlichkeiten, bei denen der Alkohol in Strömen fließt, durchaus auch in Großstädten vor). Diese Berichte führen dann unweigerlich zu der Schlußfolgerung, daß es an diesem Ort einfach Geister geben muß. Quasi ein selbsterhaltendes Hobby. Auch nicht schlecht.

Wie dem auch sei: Dieser Lost Place machte seinen Namen alle Ehre und war sowas von “lost” und nur auf abenteuerlichen Wegen zu erreichen. Um die 20 Kilometer Fußmarsch mit Fotoausrüstung wenigstens etwas abzukürzen, nutzte ich ungewöhnliche Wege:

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Ob dieser Weg nun mit einer Zeitersparnis verbunden war, weiß ich nicht. Wahrscheinlich nicht, denn so gut läuft es sich auf stillgelegten Eisenbahnstrecken nun doch nicht. 😉

Der Rest der Reise war auch nicht besser: Was eine Schlammschlacht. Immerhin habe ich mich auf dieser Tour ordentlich mit Ruhm bekleckert. Nach fast vier Stunden Fußmarsch kam ich endlich am Zielort an…

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…und war beeindruckt. Für einen Horrorfilm ist dieses Gelände wirklich erstklassig geeignet:

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So schön dieser Urwald auch ist, bereitete er auch einige Probleme: das gesamte Gelände ist dermaßen zugewuchert, daß es fast unmöglich ist, die Häuser als ganzes zu fotografieren. Dafür hat dieser Urwald durchaus auch seine schönen Seiten:

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Leider war es schon recht spät und ich tat das, was in den Geisterforen seitenlang diskutiert wurde: ich suchte mir einen trockenen Schlafplatz. Ich kann soviel sagen: alles Blödsinn. In dieser Stadt spukt es auch um Mitternacht nicht. Von qualmenden Schornsteinen habe ich nichts bemerkt. Das einzige, was in der Nacht gequalmt hat, waren meine Socken.
Nach den zwanzig Kilometern Fußmarsch war das aber vielleicht auch ein wirkunsgsvolles und effektives Mittel zur Geistervertreibung 😳

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