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// Fotografenglück

In meinem Proberaum – Blog berichtetet ich ja schon mehrfach, daß jeden Abend ein Marder über den Hof spaziert.

Ich versuche auch schon seit geraumer Zeit, das Vieh zu fotografieren. Das Schöne ist ja, daß der Kerl immer exakt zur gleichen Uhrzeit über die Mauer zum Nachbargrundstück läuft. Da kann man echt die Uhr nach stellen! So ist es also auch kein Problem, zur richtigen Zeit die Kamera griffparat zu haben und das Vieh abzulichten.

10 Minuten früher war ich einsatzbereit. Jetzt galt es nur noch zu warten. Dachte ich.

Was ich beisher nicht wußte: wenn ich den Marder bisher gesehen habe, war er bereits auf dem Rückweg. Heute kam er also 1) zu früh und 2) aus der falschen Richtung. Letzteres war besonders fatal, da ich mir ja meine Position so ausgesucht hatte, daß ich schön gegen den Abendhimmel die Silhouette fotografieren kann und dabei mehrfach auslösen kann, während ich die Kamera mitziehe.

Das hat also schon mal nicht geklappt.

Das war jetzt zunächst mal noch nicht so schlimm, denn in spätestens 5 Minuten sollte der Marder ja wieder zurückkommen.

Das war wieder falsch gedacht.

Denn nach 5 Minuten kam ein Nachbar vorbei, der mich mit lauter Stimme begrüßte und mir gefühlte 2 Stunden von seinem neuen Fernseher mit Drölfzig Zoll Bildschirmdiagonale erzählte. Während er mir das erzählte, tat der Marder natürlich genau das, was ich auch hätte tun sollen: er hat sich versteckt.

Als der Nachbar fertig war, war es zu dunkel zum Fotografieren.

Menschen sind blöd. Und hier ist das einzige Foto, das ich heute vom Marder machen konnte. Also einen Teil des Marders habe ich ja getroffen – die andere Hälfte fotogarfiere ich dann das nächste Mal….

Broken Spirits | Fotografie | Marder

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