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// Fjord

Einer der beiden Fjorde, die ich w├Ąhrend meines Fu├čmarsches durch die gr├Ânl├Ąndische Pampa nahezu t├Ąglich gesehen habe.

Ich habe noch hunderte Fotos von Gr├Ânland – die werden zum Teil auch noch den Weg ins Blog finden. Aktuell kann ich mich jedoch mehr f├╝r Island begeistern.
Damit wenigstens einigerma├čen die chronologische Reihenfolge erhalten bleibt, gibt es in den n├Ąchsten Blogeintr├Ągen einige Fotos von Nuuk (Godth├ąb), der gr├Ânl├Ąndischen Hauptstadt, dem R├╝ckflug (ich habe ja nach wie vor das Gef├╝hl, da├č ich w├Ąhrend dem Hinflug und ganz besonders w├Ąhrend dem R├╝ckflug mehr von Gr├Ânland gesehen habe, als w├Ąhrend meines Fu├čmarsches) und dann geht es nach Island.

Kennt Ihr den alten Fotografenwitz?

– “Wie war Dein Urlaub?”
– “Keine Ahnung, die Fotos sind noch nicht entwickelt.”

So ├Ąhnlich geht es mir gerade w├Ąhrend der Bearbeitung der Islandfotos ­čśë

Hier aber ersteinmal der gr├Ânl├Ąndische Fjord:

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// Yai :-)

Das ist in diesem Urlaub ein “Campingplatz Deluxe” gewesen.

Und mit ein Grund, warum ich die Strecke nicht geschafft habe. Wenn ich sowas am sp├Ąten Nachmittag gefunden habe, dann habe ich einfach mein Zelt aufgebaut. Egal, wie fit ich noch war: so ein Schlafplatz ist bei dieser Tour ein Gl├╝cksfall gewesen.

Ich h├Ątte noch ein- zwei vielleicht auch drei St├╝ndchen laufen k├Ânnen – aber dann h├Ątte ich ziemlich wahrscheinlich auch Schnee schaufeln k├Ânnen, um mein Zelt wenigstens halbwegs standfest aufbauen zu k├Ânnen. Da war mir das dann doch lieber. Ich werde halt alt und ein bequemer Schlafplatz wird mit zunehmenden Alter immer wichtiger ­čśë

Die Aussicht war ├╝brigens auch nicht ohne:
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// Eisberg

Eisberge habe ich sehr wenig gesehen – wenn man einmal von dem Flug absieht.
Im Nachhinein betrachtet auch logisch: es war zu lange zu kalt, als da├č die Gletscher h├Ątten kalben k├Ânnen.

Wenn ich meine Route geschafft h├Ątte, w├Ąre das geringf├╝gig anders gewesen: es war ja urspr├╝nglich durchaus geplant, an einem Gletscher vorbeizukommen. Auf dem R├╝ckflug hatte ich auch freie Sicht dahin. Aber: es hat nicht so sein sollen :-(

An der westgr├Ânl├Ąndischen K├╝ste waren die Eisberge hingegen ein Problem f├╝r die Kreuzfahrten: die Eisberge waren dann zur Hauptsaison so zahlreich, da├č die Kreuzfahrtschiffe gar nicht durchgekommen sind und umkehren mu├čten. Bis zur Discobay sind die Kreuzfahrtschiffe Ende Juni nicht mehr gekommen, wie ich am Ende meiner Gr├Ânlandtour im Wartesaal des Flughafens in einer Zeitung lesen durfte.

F├╝r mich beruhigend: wenn ich mich (allen Vorbehalten zum Trotz) auf so ein Kreuzfahrtschiff begeben h├Ątte, w├Ąre mein Gr├Ânlandurlaub auch ins Wasser gefallen.

Egal, so ein Eisberg ist schon recht beeindruckend. Wenn ich den am Abend vorher fotografiert h├Ątte, w├Ąre er sogar noch beeindruckender gewesen: ├╝ber Nacht ist der umgekippt. Die Formen waren interessanter, als das hier:

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// Es gr├╝nt

Gr├Ânland hei├čt ja eigentlich “gr├╝nes Land”. So richtig viel bemerkt habe ich davon allerdings nicht. Eher ein wei├čes Land – auch wenn mir sp├Ąter beteuert wurde, da├č es selten einen so langen Winter dort gab.

Manchmal konnte ich jedoch ahnen, da├č es da tats├Ąchlich was gr├╝nes gibt. Nicht besonders hoch, aber doch ein bi├čchen. Wenn der Schnee an einzelnen Stellen weg war, sah man jede Menge vertrocknete rote Kr├Ąuter. Ein paar braune Gr├Ąser.

Und die wurden ganz langsam gr├╝n. Also doch gr├╝nes Land :-)

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Aber meistens sah es dann doch eher so aus:

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// Mitternachtssonne

In Gr├Ânland war ich geringf├╝gig s├╝dlich des n├Ârdlichen Polarkreises – eine “echte” Mitternachtssonne hatte ich also nicht. Trotzdem war es 24/7 hell.
Gegen Mitternacht verschwand die Sonne kurz unter dem Horizont nur um nicht mal eine Stunde sp├Ąter wieder aufzugehen. Dazwischen war es D├Ąmmerung.

M├╝de wurde ich bei den Lichtverh├Ąltnissen nicht. Ich glaube, in dem achtw├Âchigen Urlaub habe ich nie l├Ąnger als drei Stunden geschlafen. Ein Zelt l├Ą├čt sich ja auch nur schwer abdunkeln und eine Augenbinde wollte ich nicht: man wei├č ja nicht, ob nachts nicht vielleicht doch ein Eisb├Ąr “zu Besuch” kommt. Ich habe zum Gl├╝ck nicht herausgefunden, ob der Vorgang “Eine-Augenbinde-Im-Halbschlaf-In-Sekundenbruchteilen-entfernen” einen Unterschied macht (wahrscheinlich nicht) oder ob ich das im Falle eines Falles ├╝berhaupt bemerkt h├Ątte (wahrscheinlich auch nicht)…
Wie dem auch sei: schlaflos in Gr├Ânland ist besser als vom B├Ąren gefressen werden (auch wenn alle Bem├╝hungen wahrscheinlich keinen Unterschied machen) ­čśë

Das hier ist ein Sonnenaufgang – hat also Seltenheitswert unter meinen Fotos: in Deutschland gelingt mir alten Langschl├Ąfer sowas n├Ąmlich nie. Ihr kennt ja bestimmt den Witz:

Auf einer Ausstellung stehen zwei Besucher vor einem Gem├Ąlde. Fragt der eine: “ist das ein Sonnenaufgang oder ein Sonnenuntergang?” – Antwortet der zweite im Brustton der ├ťberzeugung: “Ein Sonnenuntergang.”
“Woher wei├čt Du das?”
“Nun, ich kenne den K├╝nstler. Vor elf steht der nie auf.”

Nun, f├╝r dieses Foto war ich noch nicht mal im Bett Schlafsack ­čśë
Stattdessen schaute ich zu, wie die Wolken ├╝ber die Berge schwappten. Morgens war es dann recht nebelig ├╝ber dem Fjord. Erst wenn die Sonne etwas kr├Ąftiger wurde, hatte ich wieder eine fantastische Sicht von sch├Ątzungsweise 150 bis 200 km und unversch├Ąmt blauen Himmel. Der Sommerhimmel hier in Deutschland k├Ânnte ruhig etwas mehr S├Ąttigung vertragen. Mir kommt der Himmel hier trotz sch├Ânen Wetter und “klarer” Sicht (HAHA!) regelrecht grau vor.

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